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Diagnostik

Am Anfang einer Implantatbehandlung steht die Beratung und die Diagnostik durch den Zahnarzt, um festzustellen, ob eine Implantation möglich und sinnvoll ist. Die Beratung sollte natürlich auch die Behandlungsalternativen mit herkömmlichem Zahnersatz umfassen, Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigen und bekannte gesundheitliche Risiken abklären.

In der ersten Beratungssitzung sollte ein Röntgenbild angefertigt werden, um die Knochenverhältnisse abschätzen zu können und Befunde zu erkennen, die für die Behandlung von wichtig sind. Dieses Röntgenbild speziell zur Implantatplanung wird von den Krankenkassen nicht übernommen.

Die nächste Planungsphase beginnt mit der Abdrucknahme für Modelle (Gips), die Aufschluss über Knochenbreite und Kieferverhältnisse geben. Auf diesen Modellen werden auch spezielle Messschablonen hergestellt, die für die Röntgendiagnostik in den Patientenmund eingesetzt werden. Die Schablonen sind mit metallischen Kugeln oder Zylindern definierter Größe bestückt und ermöglichen so eine exakte Messung der vorhandenen Knochenhöhe. Die typische Röntgendiagnostik ist dabei die Panoramaschichtaufnahme oder auch Orthopantomogramm (OPG) genannt.

 

Eine sehr gute Technik ist hier die „Digitale-Röntgentechnik“, welche schnell und effizient dem Arzt und dem Patienten zur Verfügung steht. Die Strahlenreduzierung beträgt beim digitalen Röntgen bis zu 80%.

 

Der beste Zeitpunkt

Da der Zahnverlust meist mit akuten oder chronischen Entzündungen des Zahnbetts einhergeht, vergehen zwischen der Entfernung des Zahns und der Implantation 3 Monate. Ein früherer Zeitpunkt könnte die Einheilung des Zahnimplantats gefährden und zu seinem Verlust führen.

Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich Implantate aber auch sofort nach dem Entfernen eines Zahnes setzen, z.B. wenn der Zahn durch einen Unfall verloren geht. Bei dieser „Sofortimplantation“ wird die künstliche Wurzel in das bestehende Zahnfach eingesetzt. So bleibt der Zahnfleischverlauf erhalten und der Knochenabbau wird verhindert.

Bei ausreichender Stabilität kann dann gleichzeitig eine provisorische Krone eingesetzt werden, die zunächst nur sehr vorsichtig belastet werden darf. Denn: In der Regel muss jedes Implantat fest mit dem Knochen verwachsen, bevor es voll belastet werden kann.

Dies dauert, abhängig von der Ausgangssituation, zwischen vier bis sechs Monate. Eine Ausnahme bildet der zahnlose Unterkiefer: Hier kann der Zahnersatz häufig sofort nach der Implantation (vorsichtig) belastet werden - „Sofortbelastung“.

 

Der erste Kontakt

Das Beratungsgespräch und die eingehende Untersuchung werden in unserer Praxis grundsätzlich von den behandelnden Zahnärzten durchgeführt. Im Anschluss werden der Behandlungsplan und ein individuelles Zeitmanagement erstellt, das Ihre privaten und geschäftlichen Verpflichtungen berücksichtigt. Selbstverständlich bekommen Sie eine detaillierte Kostenvorausberechnung.