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Einheilung der Implantate

Nachdem das Implantat gesetzt worden ist wird eine provisorische Prothese oder Brücke benötigt, die eine ausreichende Kaufunktion und Ästhetik für die Übergangszeit sicherstellt. Dieses Provisorium soll auch das einheilende Implantat vor schädlicher Überlastung schützen. Hierfür stehen je nach Ausgangssituation verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

 

  • Provisorien bei Einzelzahnimplantaten
  • Einfache Klammerprothese mit Kunststoffbasis (geringer Tragekomfort)
  • Klammerprothese mit Stahlbasis
  • Provisorische Brücke (wenn Nachbarzähne überkronungsbedürftig sind)
  • Klebebrücke (teuer/aufwendig)
  • Bei Einzelzahnimplantaten im nicht sichtbaren Bereich kann auf ein Provisorium auch verzichtet werden.
  • Provisorien bei Totalersatz
  • Alte Vollprothese (hohlgeschliffen, um Implantate vor Belastung zu schützen)
  • Abstützung und sicherer Prothesenhalt durch Kurzzeitimplantate, die wieder entfernt werden müssen (komfortabel aber aufwändig)

3 Monate reichen häufig aus

War genügend Knochen vorhanden und eine unkomplizierte Implantation möglich, dann reichen in einigen Fällen 3 Monate aus um eine genügende Implantatstabilität für das Tragen von Zahnersatz zu erreichen. Mit Röntgenbildern und Festigkeitstest kann man recht gut diagnostische Sicherheit über die Einheilung erhalten.

 

Bei Zahnlosigkeit im Unterkiefer, die mit 4 Implantaten und Stegverbindung versorgt wird, ist unter Umständen eine sofortige Belastung (und damit prothetische Versorgung!) erlaubt. Im schwachen Knochen oder nach dem Aufbau von Knochen kann die Einheilzeit dagegen 6-9 Monate dauern. In einigen Fällen ist eine Implantation erst möglich, nachdem der Knochen aufgebaut wurde (4-9 Monate Einheilzeit des Knochens). Auch haben Implantatdesign und Implantatoberflächen Einfluß auf die Einheilung.